Ich kann mit unterschiedlichen Designentscheidungen gut leben. Ich habe sowohl mit schweren, als auch mit leichteren Kämpfen meine Freude. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wieso das so ist. Gerade bei Etrian Odyssey sind die Kämpfe zu Beginn dermaßen hart, dass man sich nach 2–3 Kämpfen heilen muss. Wenn man dann ein paar Level aufgestiegen ist und die Kämpfe deutlich besser meistert, sieht man einen schönen Fortschritt. Also im Grunde mag ich den Progress, den man durch die Kämpfe bekommt. Das Leveln macht manchmal einfach Spaß.
Taktisch ist immer so ’ne Frage. Die ist mir ehrlich gesagt egal bzw. nicht so wichtig. Ich nutze meist ohnehin die KI um Aktionen auszuwählen, wenn es eine gibt. Auch wenn man da besonders taktisch vorgeht, macht man im Grunde immer das Gleiche bei jeder weiteren Begegnung. Höchstens bei Bosskämpfen kann man da was machen, wenn diese jeweils unterschiedliche Kniffe haben.
Was ich allerdings nervig fände, wären lange Kämpfe. Es gibt Spiele, wo es weniger Kämpfe gibt, die dafür aber sehr lange dauern. So was sorgt bei mir dafür, dass ich von jedem Kampf genervt bin.